Was bedeutet die Meldung „Wegen Zugriffsverbot (403) blockiert“?
Die Meldung „Wegen Zugriffsverbot (403) blockiert“ bedeutet, dass Google die URL kennt und aufrufen wollte, der Server den Zugriff aber verweigert hat.
Google beschreibt das in seinem Bericht zur Steitenindexierung wie folgt:
HTTP 403 bedeutet, dass der User-Agent Anmeldedaten gesendet hat, ihm aber kein Zugriff gewährt wurde. Der Googlebot sendet allerdings niemals Anmeldedaten. Die Fehlermeldung des Servers ist deshalb falsch. Die Seite wird nicht indexiert.
Auf Deutsch heißt das:
Google wollte die Seite aufrufen, wurde aber aktiv abgewiesen und durfte sie nicht sehen. Da Google den Inhalt nicht lesen kann, wird die Seite nicht in den Suchergebnissen angezeigt.
Typische Ursachen für den 403-Fehler
Ein 403-Fehler entsteht fast nie „einfach so“. In der Praxis gibt es ein paar sehr typische Gründe, die immer wieder auftauchen:
1. Staging- oder Testumgebungen
Sehr häufig sind URLs betroffen, die zu Staging-, Test- oder Entwicklungsumgebungen gehören.
Diese Bereiche sind bewusst gesperrt, damit Google sie nicht indexiert. Genau so soll es auch sein.
2. Passwort- oder Zugriffsschutz
Wenn Seiten per Passwort, Login oder Zugriffsbeschränkung geschützt sind, bekommt Google ebenfalls einen 403 zurück.
Google kann sich nicht anmelden und soll das auch nicht.
3. Sicherheitsregeln auf dem Server
Firewalls, Sicherheitsplugins oder Hosting-Einstellungen blockieren manchmal automatisch bestimmte Zugriffe.
Dabei wird der Googlebot nicht immer korrekt erkannt und ebenfalls ausgesperrt.
4. Cookie- oder Consent-Mechaniken
In manchen Projekten blockieren Cookie- oder Consent-Lösungen den Zugriff, solange keine Zustimmung erfolgt ist.
Google bekommt dann keinen Inhalt ausgeliefert, was im Ergebnis zu einem 403 führt.
5. Interne Bereiche oder Systemseiten
Auch interne Tools, Admin-Bereiche oder technische URLs liefern häufig bewusst einen 403-Statuscode zurück.
Diese Seiten gehören nicht in den Index und dürfen ruhig gesperrt bleiben.
Wie erkennt man betroffene Seiten?
Um herauszufinden, welche URLs von „Wegen Zugriffsverbot (403) blockiert“ betroffen sind, gehst du in der Google Search Console wie folgt vor:
- Öffne in der Google Search Console den Bereich Indexierung → Seiten. Dort findest du unter den Gründen, warum Seiten nicht indexiert werden, den Eintrag: Wegen Zugriffsverbot (403) blockiert

Hier siehst du auch direkt, wie viele URLs davon betroffen sind und ob sich die Anzahl im Zeitverlauf verändert.
- Klickst du auf die Meldung, erhältst du eine vollständige Liste aller URLs, bei denen Google beim Aufruf einen 403-Statuscode zurückbekommen hat.

Oft fallen hier schon Muster auf, zum Beispiel:
- Staging- oder Test-Subdomains
- technische oder interne Verzeichnisse
- ungewöhnliche oder sehr lange URLs
- Seiten, die man im Index ohnehin nicht erwarten würde
Das ist meist ein erster Hinweis darauf, ob die Meldung kritisch ist oder nicht.
Ist das kritisch? Ja oder Nein?
In den meisten Fällen ist diese Meldung nicht kritisch.
Kritisch wird es nur dann, wenn hier wichtige Seiten auftauchen, zum Beispiel:
- Leistungs- oder Produktseiten
- Kategorieseiten
- Blogartikel oder Ratgeber
- Seiten aus der Sitemap
Tauchen solche URLs in diesem Bericht auf, verhindert der 403-Fehler aktiv die Indexierung und dann solltest du unbedingt handeln.
Was solltest du jetzt tun?
Prüfe zuerst, ob die Seite(n) überhaupt indexiert werden soll(en).
Handelt es sich dabei um Staging-Umgebungen, Testseiten, interne Bereiche, irgendwelche Cookie Seiten oder Seiten, die für den Index sowieso unwichtig sind, kannst du dich entspannt zurück lehnen.
Handeln solltest du nur, wenn wichige Seiten, die du im Google Index haben willst, betroffen sind.
Wenn eine wichtige Seite betroffen ist, muss der Zugriff für Google möglich sein.
Das bedeutet in der Praxis:
- Passwort- oder Zugriffsschutz entfernen oder anpassen
- Server-, Firewall- oder Sicherheitsregeln prüfen
- sicherstellen, dass Google die Seite ohne Anmeldung aufrufen darf
Solange der Server „Zugriff verboten“ sagt, kann Google sonst nichts tun.
Ist der Zugriff freigegeben, kannst du die URL erneut in der Google Search Console prüfen und die Indexierung anstoßen.

Wenn du bei all den URLs, Subdomains und Statuscodes den Überblick verlierst, lohnt sich ein zweiter Blick von außen. Melde dich bei uns, denn genau dafür sind wir da.
Weitere Fehlermeldungen der Google Search Console
Einge Google Fehlermeldung kommt selten allein. Hier findest du weitere Hilfestellungen zu anderen Indexierungsproblemen.




